Die Kritik von die Redaktion am Montag, 4.Dezember 2006

Matador, 87439 Kempten

Eine Ausnahmeerscheinung unter Speiselokalen bildet das spanische Restaurant Matador in Kempten. Die Karte überrascht mit einer Unzahl an kleinen raffinierten Vorspeisen wie z.B. Datteln im gebratenen Speckmantel oder Sardinen in Sherryessig, um nur zwei Beispiele zu nennen. Dazu gibt es reichlich richtig gutes Brot.

Wer sich durch die Köstlichkeiten der Vorspeisenkarte „durchgebissen“ hat, ist nicht entäuscht, dass die Hauptkarte sehr übersichtlich ist. So muss man sich nicht gar so quälen um zu wählen, wie auf der Vorspeisenseite…denn zudem ist jetzt noch Hunger zu haben schon auch eine Leistung.

Auslassen sollte man den Hauptgang jedoch nicht. Die getestete Rinderlende kam mehr als Daumendick auf den Teller und war ein echt mal ein grosses Stück Fleisch. Beim ersten Biss weiss man auch, dass das Gericht jeden Cent Wert war…so zart wie man es sich nur schwer vorstellen kann. Auch Protesenträger oder gar Gebisslose hätten ihre wahre Freude daran. Auch die anderen angebotenen Hauptgerichte versprachen viel…nachdem was ich dort alles geniessen durfte bin ich auch davon überzeugt, dass dieses Versprechen gehalten wird.

Schon beim Betreten des Restaurants hat man das Gefühl eine gute Wahl getroffen zu haben. Eine wirklich stilvolle Einrichtung in warmen Farben laden zum Verweilen ein. Matador ist ein Restaurant der gehobenen Art, sowohl bezüglich dem Ambiente als auch den angebotenen Speisen, wirkt dabei aber in keinster Weise steril oder abgehoben.

Die nette Bedienung rundet das Bild ab, ein in den schönsten Farben gemaltes, kulinarisches Erlebnis…besser essen im Matador!


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